Prolog

Justus

Justus Kramer saß entspannt in einem Sessel beim Fenster und beobachtete seinen Agenten. Robert lief seit geschlagenen fünf Minuten mit einem versiegelten Briefumschlag in der Hand Spurrillen in den Teppich. Ein leichtes Kribbeln breitete sich in Justus‘ Nacken aus. Wieso war Robert derart nervös? Normalerweise war sein Ruder-Partner gelassen wie ein japanischer Zen-Mönch.

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»Willst du mir nicht sagen, was du in diesem Umschlag hast?«, fragte Justus, ohne sich um einen freundlichen Ton zu bemühen. »Vielleicht könntest du dich dann setzen, statt weiter die Auslegware plattzutrampeln.« Er wusste, dass die provokante Zurschaustellung von Langeweile Robert auf die Palme brachte. Die einzige Methode, um dessen unerschütterliches Gemüt wanken zu lassen.

Diesmal nicht. Robert sah ihn zwar voller Unbehagen an, doch er schwieg und schickte sich an, eine weitere Runde durch Justus‘ Arbeitszimmer zu drehen. Vorbei an den bodentiefen Fenstern mit Seeblick, dann links hinter dem Sofa entlang auf die Bücherregale zu, eine erneute neunzig Grad-Wendung, wonach Robert auf seinen penibel aufgeräumten Schreibtisch zuhalten würde. 

Justus nahm sich vor, mitzuzählen. Fünf weitere Runden gestand er Robert zu, dann würde er ihn rauswerfen.

Eins. Justus‘ Blick schweifte zu dem Stapel Briefe im Postkörbchen. Obenauf lag eine Einladung zur Ladeneröffnung seiner Ex-Frau. Naserümpfend überlegte er, wer heute noch mit Second-Hand-Klamotten handelte. Niemand! Es sei denn, Sofie plante all die teuren Designer-Stücke, die er ihr bis zum verflixten siebten Ehejahr gekauft hatte, an geizige Hausfrauen mit einem Hang zu minimalistischer Mode zu verscherbeln. Überhaupt: Wo war all das Geld geblieben, mit dem er sie abgefunden hatte?

Wahrheit in Raten

Träge hob er den zweiten Finger und versuchte, sich wieder auf den Runden drehenden Robert zu konzentrieren. Es blieb bei dem Versuch, denn seine Gedanken schweiften erneut zu Sofie. Zeugte es von an Dämlichkeit grenzender Dummheit, wenn man nach einem Jahr noch hoffte, dass die Ex-Frau merkte, welch riesigen Fehler sie mit der Scheidung gemacht hatte, und zurückkehrte? Trug er vielleicht längst eine weithin sichtbare Eselsmütze, über die jeder, der ihn kannte, hinter vorgehaltener Hand lachte? Am meisten ärgerte er sich, dass es ihn überhaupt noch irritierte, wenn er an sie dachte.

Drei! Langsam wurde es Justus zu bunt. Robert tapperte und tapperte wie eine Rennmaus, die ihrem Schrittzähler-Ziel für den Tag partout nicht näher kam. Er knurrte drohend und sah Robert an, doch der starrte unbeirrt weiter auf das Kuvert in seiner Hand. Wieder richteten sich die feinen Härchen in Justus‘ Nacken auf.

Die vierte Runde begann und er begriff, dass es keine fünfte geben würde. Ihm platzte der Kragen. »Wenn du nur raus nach Potsdam gekommen bist, um dich zu bewegen, dann lauf eine Runde um den See und geh mir nicht auf die Nerven!«

»Du weißt genau, worüber ich mit dir sprechen will«, grollte Robert.

»Nein ...« Justus hörte in sich. Der Abgabetermin für das neue Buch war in drei Monaten. Bis dahin blieb ihm jede Menge Zeit. Also nein! »Ich habe nicht die geringste Ahnung. Was hältst du davon, mich aufzuklären?«

»Das Ergebnis der Online-Abstimmung?« Robert klang, als wäre das eine Frage, die Justus aus dem Stegreif beantworten können musste.

Was natürlich nicht stimmte. Dafür ging ihm jetzt ein Licht auf. »Du meinst diesen Schwachsinn, den der Verlag angestoßen hat? Wo die Leser abstimmen konnten, was für ein Buch ich als nächstes schreiben soll? Deshalb drehst du in meinem Arbeitszimmer deine Runden wie ein einsamer Wolf?«

Die Leser haben abgestimmt

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Robert rollte mit den Augen. Er hatte diesen Blick, der anderen sagte, dass sie seiner Meinung nach ziemlich weit hinten am Ende der Intelligenz-Kette standen, schon an der Uni perfektioniert. Justus hatte sich darüber oft amüsiert. Nur war er bisher nicht derjenige gewesen, der mit diesem Blick bedacht wurde. »Soll ich mir einen anderen Agenten suchen? Einen, der kapiert, dass man in ganzen Sätzen reden muss, wenn man verstanden werden will?«

»Falls du gerade versuchst witzig zu sein, schreibst du die letzten Sätze besser noch einmal um«, gab Robert bissig zurück.

Okay, das war offiziell der Punkt, ab dem Justus nicht mehr mitkam. »Ich fasse mal zusammen: Du hast die Auswertung dieser blödsinnigen Umfrage in diesem blöden Umschlag, den du da vor dir her trägst, als wäre ein weißes Pulver drin, das die Menschheit auslöschen kann. Was soll so schlimm sein, dass wir nicht darüber reden können?«

»Das Ergebnis?« Robert hob die Schultern bis zu den Ohren und sah verzweifelt aus. »Ich fürchte, das wird dir nicht gefallen.«

Justus nahm das übergeschlagene Bein herunter und beugte sich leicht vor, während er in seinem Hirn kramte. Welche Auswahlmöglichkeiten hatte es gegeben? Er wusste, dass es sechs gewesen waren. Psychothriller, Krimi, paranormaler Thriller, Urban Fantasy und noch irgendwelche hanebüchenen Genres, die das Marketing-Team festgelegt hatte. Er hatte dem wenig Bedeutung beigemessen, denn natürlich würden seine Leser – allesamt Fans gepflegten Thrills – für Punkt A votieren. Oder ... »Sie haben doch nicht etwa für diesen urban Fantasy-Mist gestimmt?«, brummte Justus.

»Fast«, gab Robert vage zurück. »Versuch’s noch mal.«

»Okay, dann der Krimi«, erwiderte Justus und atmete hörbar aus. Ein Krimi war machbar. Irgendwer aus dem Verlag würde es auf seine Social Media-Seiten posten, die Fans würden es kommentieren und ihm vielleicht sogar ein paar Stichpunkte für einen Plot liefern. Damit ließ sich arbeiten. »Einverstanden«, erklärte er, doch dass Robert bei dieser Zustimmung zusammenzuckte wie ein verängstigtes Kätzchen, ließ Justus stutzig werden. »Kein ... Krimi?« Das Unbehagen verdichtete sich. Es war, als hätten die Härchen in seinem Nacken bisher nur geübt, um sich jetzt wie ein Bataillon Zinnsoldaten aufzustellen.

»Wie es aussieht ...« Robert stockte und setzte ein Gesicht auf, wie es wahrscheinlich ein Frauenarzt zur Schau trug, wenn er der Jungfrau erklärte, dass sie der freudigen Geburt von Vierlingen entgegen sah. »Es haben überdurchschnittlich viele Frauen abgestimmt ...« Er hob die Hände in die Luft, als wolle er Justus ermutigen, aus dieser Information einen Schluss zu ziehen und ihn laut in die Welt hinaus zu posaunen.

»Urban ...« Gott, Justus brachte es kaum über die Lippen. »Die erwarten doch nicht tatsächlich, dass ich so einen Fantasy-Mist schreibe?«

»Nein«, beeilte Robert sich zu antworten. »Es ist ...« Er verstummte wieder.

»Was brauchst du? Einen Trommelwirbel?«

»Romantische Komödie«

»Romantische Komödie!« Die Worte kamen so hastig, so erleichtert, dass Justus sich fragte, wie viele Tage Robert diesen Umschlag schon mit sich herumtrug, bevor er sich hergewagt hatte.

Reflexhaft schüttelte er den Kopf. »Kommt nicht in Frage. Nur über meine Leiche. Sag Susanne, dass sie das ändern soll.« Seine Lektorin hatte einen leidlich klugen Kopf. Die Frau musste doch wissen, dass er lieber nackt mit dem Liegestuhl am Potsdamer Platz campieren würde, als so einen Schwachsinn zu Papier zu bringen.

»Ich hab’s versucht ...«, druckste Robert, wobei er sich sichtlich unwohl fühlte.

»Versuchen allein reicht da nicht. Lehn es ab! Wozu bezahle ich dich sonst?«

Ein hörbares nach Luft schnappen. Ein paar niedergeschlagene Augen. Nichts an Robert wies darauf hin, dass er sich durchgesetzt haben könnte. »Also es ist so: Den Leuten, die gevotet haben, ist nach der Stimmabgabe der jeweilige Zwischenstand anzeigt worden. Die wussten also sehr genau, was vorn lag. Da lässt sich so leicht nichts manipulieren.« Er klang kläglich. Aber für Justus‘ Geschmack nicht kleinlaut genug.

Er seufzte ungeduldig. »Dann nimmt man halt das zweitbeste Ergebnis, erklärt den Lesern, dass es auf den letzten Metern noch mal richtig spannend war und der gute alte Psychothriller sich am Ende doch durchgesetzt hat.«

Robert verzog das Kinn. »Der Psychothriller war nicht auf Rang zwei.«

»Wo denn dann?«

»Auf Rang fünf. An zweiter Stelle lag die ›Urban Fantasy‹. Das wirkliche Problem ist, dass ... na ja, die ›Romantische Komödie‹ hatte zweiundachtzig Prozent ... Was auch allen Abstimmenden deutlich angezeigt worden ist.«

Was? WAS? Justus spürte kalte Schauer über seinen Rücken rinnen. »Dann sag ab. Erklär den Verlags-Leuten, dass sie mit ihren dämlichen Marketing-Scherzen diesmal zu weit gegangen sind.«

»Es sind über fünftausend Stimmen! Mehr als viertausend für den Liebesroman.«

In Justus Magen brodelte es. »Sag es ab! Oder such dir einen Ghostwriter. Ich mach das nicht.«

»Das geht nicht, das weißt du so gut wie ich. Niemand könnte deinen Schreibstil auch nur annähernd glaubhaft imitieren. Die Leute hören nicht auf zu fragen, wann denn das Buch kommt. Dazu treten mir die Leute aus dem Verlag auf die Füße. Du weißt, welchen Vorlauf die sonst haben. Dass die sich von dir immer wieder vertrösten lassen, verdankst du einzig deinem guten Namen. Aber das Marketing steht in den Starlöchern, Susanne spitzt schon ihren Bleistift. Wenn du das nicht machst, gibt es einen Gau. Der Verlag will den Vorschuss zurück – und wenn ich das richtig sehe, kannst du dir das nach der kostspieligen Scheidung nicht leisten. Außerdem fühlen sich deine Fans verarscht, wenn du erst nach ihrer Stimme fragst und dann nicht darauf hörst. Von so einem Shitstorm erholst du dich nicht. Du hast seit über einem Jahr nichts zu Papier gebracht. Du brauchst einen Hit! Dringend! Die Leute sind unzufrieden. Sonst hast du einmal jährlich wie ein Uhrwerk abgeliefert. Aber jetzt ... seit Monaten keine Lesung. Kein Buchmessen-Besuch. Nichts! Dein aktuellstes Lebenszeichen war der Talkshow-Termin vor sechs Wochen, bei dem alle potenziellen Schwiegermütter durchgedreht sind. Die letzten Schlagzeilen im Netz handeln von deiner Scheidung. Außerdem ...« Langsam schien Robert aufzugehen, dass er auf dünnem Eis wandelte. Vermutlich hatte er es grade knacken gehört und rechnete mit einem Einbruch.

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Bitte, den konnte Justus ihm liefern. »Wenn du unsere Freundschaft nicht überstrapazieren willst, rate ich dir, das abzuwenden! Sonst kannst du dich in doppelter Hinsicht als gefeuert betrachten.«

»Ich habe natürlich damit gerechnet, dass du das sagst ...«

Justus kochte. »Lass mich nicht an Neugier zu Grunde gehen: Was hast du aus dieser Erkenntnis gemacht?«

»Ich habe deinen Schriftverkehr mit dem Verlag geprüft, aus dem hervorgeht, dass du dich verpflichtest, mitzumachen. Du hast sogar den Kategorien für das Voting zugestimmt. Alle sechs sind exakt so aufgeführt, wie sie auf den Social Media-Kanälen veröffentlicht wurden.«

Justus Kramer ging in sich. Irgendetwas hatte er gelesen und abgenickt. Dabei war er so sicher gewesen, dass seine Leser für den Psychothriller stimmen würden, dass er den Rest nur überflogen hatte. »Ich kann das nicht!«, bäumte er sich auf, während er versuchte, sich daran zu erinnern, ob in den Mails vom Verlag irgendetwas über eine Konventionalstrafe bei Nichterfüllung gestanden hatte. »Rede mit Susanne, die wird auch wissen, dass das kompletter Schwachsinn ist.«

»Im Gegenteil«, platzte Robert heraus. »Sie ist begeistert. Sie meint, das könnte dich endlich aus deiner Lethargie reißen.«

Zeit für einen Tapetenwechsel

»Ich bin nicht lethargisch.«

»Aber auch nicht sonderlich kreativ. Zumindest im Moment nicht«, fügte Robert hastig hinzu, als er die düstere Miene seines Freundes sah. Sein Ton wurde versöhnlicher. »Sieh mal, du sitzt hier am Heiligensee in eurer Villa, die Sofie eingerichtet hat, und hängst der Liebe deines Lebens nach. Doch dein Leben ist noch nicht zu Ende. Vielleicht findest du eine neue Liebe oder zumindest Inspiration für dein Buch, wenn du dich zu einem kleinen Ortswechsel durchringst. Susanne und ich haben uns schon mal umgesehen, du brauchst einen Tapetenwechsel.« Endlich schien Robert geneigt, seine Herumrennerei aufzugeben. Er zog ein zusammengefaltetes Blatt aus der Jackett-Tasche und ließ sich auf das Ledersofa gegenüber Justus‘ Sessel fallen. Er glättete den Zettel und hielt ihn ihm hin. »Sieh mal her. Sanierter Altbau, teilmöbliert. Das heißt, die Küche ist schon drin und es gibt ein komplett ausgestattetes Esszimmer, ein Bett, einen Kleiderschrank und zwei Sofas. Clean und stylisch, wie du es magst. Und das Beste: Die Wohnung liegt mitten im Kiez. Direkt am Kotti. Wenn du da, losgelöst von allem, keine Inspiration, oder wenigstens eine kleine Ablenkung in Form einer unverbindlichen Affäre, findest, weiß ich es auch nicht.«

Justus dachte nicht daran, den Zettel zu nehmen, obwohl die Bilder vielversprechend waren. »Kommt nicht in Frage«, lehnte er noch einmal nachdrücklich ab.

Robert seufzte. »Tja, dann ...« Er verzog das Gesicht und erinnerte damit an einen Zahnarztpatienten, dem soeben die Weisheitszähne gezogen worden waren. Alle vier. Ohne Betäubung. »Ich wollte es dir eigentlich nicht sagen ... der Verlag hat Peter Weller unter Vertrag genommen. Du weißt, was das heißt?«

In der Tat, er konnte es sich zumindest denken. Weller schrieb im gleichen Genre und hatte sich mit seinen Büchern ebenso lang in den Bestseller-Listen gehalten wie Justus. Wenn sie auf ihn setzten, ging das zu Lasten seines Marketing-Budgets, seiner Vorschusszahlungen, seines Lektorats, denn Susanne war die Beste und würde dem neuen Zugpferd bestimmt zur Seite gestellt.

»Das ist eine Katastrophe«, rief Justus aus und verstummte dann wieder, bis er merkte, wie verbissen er die Kiefer aufeinander presste. Er zwang sich, ein wenig herunterzukommen. Trotzdem brachte er es nicht über sich, etwas Positives zu sagen. Also nickte er.

Robert atmete hörbar auf, doch seine Erleichterung währte nicht lange. Plötzlich sah er betreten auf seine Schuhe herab. »Es gibt da noch etwas ...«

»Zwing mich nicht, dir noch mehr Fakten aus der Nase zu ziehen. Rede einfach!« Dabei war klar, was jetzt kommen würde. Irgendeine alberne Deadline. Vielleicht sollte er zu diesem Schwachsinns-Projekt ja auch ein Exposee schreiben. Justus wartete.

»Es gibt schon einen Titel.«

»Ihr habt was?« Justus schnappte nach Luft.

»Wir haben gar nichts«, sagte Robert hastig. »Zumindest nicht Susanne und ich. Irgendein Leser hat den Titel vorgeschlagen und dann haben immer mehr Leute darunter kommentiert, wie gut sie den finden. An dem Punkt hat sich dann das Marketing eingeschaltet und ihn abgenickt. Ich wollte intervenieren, als ich das gehört habe. Zu spät ...«

»Sag es!«, brummte Justus.

»Es ließ sich wirklich nicht mehr abwenden ...«

»Raus. Da-mit«, befahl Justus mit beängstigender Ruhe.

»Also mehrheitlich ...« Als er den missmutigen Blick seines besten Freundes und Star-Autors auffing, beschloss Robert, nicht länger um den heißen Brei zu reden. »Der Titel lautet: ›Es muss wohl Liebe sein‹. Du hast drei Monate Zeit.«

Was zum Teufel? Drei Monate? Für ein seichtes Liebes-Schnulzen-Scheiß-Romanprojekt? Justus schnappte nach Luft und richtete den Blick wieder auf den Schreibtisch. Als erstes fiel ihm Sofies Einladung ins Auge. Schneller, als er es für möglich gehalten hatte, formte sich in seinem Kopf eine Idee. Er könnte zu dieser jämmerlichen Eröffnung gehen und Gutwetter machen. Dann würde er sich daran setzen, ihre eigene Liebesgeschichte aufzuschreiben – mit einem Happy End – und Sofie zur Buch-Premiere einladen. Er sah sie vor sich. Tränen der Rührung. Ihr strahlendes Lachen. Sein Herz – sein wundes, versteinertes Herz – begann aufgeregt zu pochen. Wie lange hatte er nach einer Idee gesucht, um Sofie wachzurütteln? Einer Idee, die ihr zeigte, was sie gehabt hatten. Das Buch würde sie wieder zusammenbringen. Es musste!

»Abgemacht!«

Robert schüttelte vor Unglauben den Kopf wie ein nasser Hund. »Was jetzt? Du schreibst das Buch?«

»Und ich ziehe an den Kotti. Drei Monate. Mach das mit der Wohnung klar. Und bestell Susanne hierher. Sag, dass ich sie brauche. Sie soll morgen ... ach was, heute. Jetzt gleich. Sie soll herkommen und sich den Rest des Tages freihalten. Wir setzen uns heute noch an den Plot! Das wird ein Triumph!«

Den nächsten Teil unseres Blogromans findet Ihr am Mittwoch, 4. April, um 18 Uhr auf diesem Blog.

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